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Archive for August 2010

Im Flüstern eines sanften Windhauchs

31. August 2010 2 Kommentare

Im 1. Königebuch, Kap.19, wird erzählt, wie der Prophet Elia in eine tiefe Lebenskrise gerät. Er hat genug davon, zu kämpfen und auf der Flucht zu sein und ist des Lebens müde. Viele Menschen kennen Zeiten in ihrem Leben, in denen es ihnen ähnlich geht wie dem Propheten Elia, der da unter einem Ginsterstrauch sitzt und nicht mehr weiter weiss. Auch wenn sie nicht gerade wie Elia des Lebens müde sind, so hat doch eine tiefe Müdigkeit oder Traurigkeit ihr Leben überschattet. Vielleicht ist etwas geschehen, was sie aus der Bahn geworfen hat, eine Krankheit, ein lieber Mensch, der ihnen weggestorben ist, eine grosse Enttäuschung, gescheiterte Pläne. Oder sie wissen gar nicht so recht, warum ihr Leben in eine Krise geraten ist, ihr Glaube so zerbrechlich geworden und die Sicherheit verschwunden ist. Manchmal versteht man das Leben auch einfach nicht mehr, hat das Gefühl, in dieser Welt nicht mehr mitzukommen oder fragt sich, warum und wozu man sich abmühen soll, welchen Sinn das Ganze macht. Ob mit oder ohne äussere Ursache – für die meisten Menschen gibt es Phasen in ihrem Leben, wo sie zutiefst verunsichert sind und sich müde und kraftlos fühlen. In solchen Zeiten kann die Geschichte des Propheten Elia, sein Weg durch die Wüste, uns eine Hilfe und eine Orientierung sein. Seine Schwäche kann uns helfen in unserer Schwäche und seine Gotteserfahrung kann in uns das Vertrauen wachsen lassen, dass sich auch uns Gott wieder neu zeigen wird, dass er uns begleitet und stärkt auf dem Weg durch die Wüste.

In den Zeiten unseres Lebens, wo wir uns müde und leer fühlen wie der Prophet Elia unter dem Ginsterstrauch, kann uns die Erinnerung ermutigen, wie Gott sich hier dem Elia zeigt und ihm aufhilft, damit er seinen Weg weitergehen kann. Nicht auf unwiderlegbare Gottesbeweise oder alles verändernde Wunder und Machterweise warten, sondern achtsam sein für die kleinen Zeichen göttlicher Zuwendung und Ermutigung – darauf kommt es an. Nicht dass plötzlich alles wieder anders wird, hell und klar, heil und unbeschwert, dürfen wir erwarten, aber dass uns jemand ein Stück Brot reicht und einen Schluck Wasser, damit wir aufstehen und ein Stück weitergehen können. „Steh auf und iss.“ sagt der Bote zu Elia. Und Elia isst und trinkt und legt sich wieder hin, um weiter zu schlafen. Und noch einmal redet der Bote zu ihm: „Steh auf und iss, denn der Weg, der vor dir liegt, ist weit.“ Er muss den Weg selber gehen und es ist ein weiter Weg. Niemand nimmt ihm diesen Weg auf wunderbare Weise ab. Aber er ist gestärkt. Jetzt kann er aufstehen und weitergehen. Doch Gott lässt ihm auch Zeit. Zweimal kommt der Bote zu Elia. Zweimal findet er Brot und Wasser neben seinem Kopf. Und kein Wort des Vorwurfes, weil er sich beim ersten Mal einfach wieder hingelegt hat. Ja, solche geduldigen und behutsamen Weggefährten, solche Botinnen Gottes, wünsche ich jedem von uns, wenn wir uns müde fühlen und nicht mehr weiter wissen. Kein Appell, doch mehr Gottvertrauen zu haben oder den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern Worte des Verständnisses, kleine Zeichen der Zuwendung und des Trostes, vor allem aber Geduld mit unserer Schwäche. Es ist grossartig, wie hier beschrieben wird, wie Elia wieder die Kraft bekommt weiter zu gehen. Nichts Ausserordentliches geschieht – nur ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser, wenige schlichte Worte, zwei Mal – und Elia spürt, dass er nicht verlassen ist. Lange noch geht Elias Weg durch die Wüste. Vierzig Tage und vierzig Nächte. Und nach diesen vierzig Tagen und Nächten sind seine Fragen noch immer nicht beantwortet. Doch dort am Berg Horeb macht er eine neue Gotteserfahrung. Er, der bisher auf göttliche Machterweise vertraut hatte, erkennt, dass Gott ihm weder im Sturmwind, noch im Erdbeben, noch im Feuer begegnet. Wir haben nicht vergessen, dass er auf dem Berg Karmel noch das Feuer als Gottesbeweis angesehen hat. Erst das Flüstern eines sanften Windhauchs lässt ihn sein Gesicht verhüllen. Es wird gar nicht ausdrücklich gesagt, dass sich Gott in diesem Flüstern zeigt. Aber dieses Flüstern eines sanften Windhauchs ist ein wunderbares Bild für die leise, schwebende, nicht festzuhaltende Gegenwart unseres Gottes. Es ist eine Einladung, sorgfältig zu achten auf die leisen Töne in unserem Leben, die kleinen Zeichen der Ermutigung am Wegesrand. Diese Bild lädt uns ein, auf die Stille zu achten und auf die Menschen, die uns begegnen wie ein Windhauch, die unscheinbaren und die behutsamen, die keine grossen Worte machen und keine grossartigen Versprechungen, die aber einfach da sind, wenn wir sie brauchen.

Manchmal mag es uns gehen wie dem Elia. Müde und leer sitzen wir da und wissen nicht so recht wie weiter. Unser Glaube ist nur noch ein kleines Flämmchen, unser Selbstvertrauen und unser Gottvertrauen nur noch ein glimmender Docht. Es gibt so Vieles, das uns ins Wanken bringen und uns aus der Bahn werfen kann. Möge dann jemand für uns da sein, der uns ein geröstetes Brot und einen Krug mit Wasser hinstellt. Ich wünsche uns, dass wir dann die Zeichen der Zuwendung, der Stärkung und des Trostes nicht übersehen, die Gott uns erfahren lässt. Warten wir dann nicht auf ein Wunder, das alles verändert, auf eine Glaubensgewissheit, die durch nichts zu erschüttern ist. Achten wir vielmehr auf die Zeichen der Stille, das Flüstern eines sanften Windhauchs. Wir müssen unseren Weg selber gehen. Aber mit Gottes Hilfe können wir ihn auch gehen. So wie Elia ihn gehen konnte, Schritt für Schritt, auch wenn er ihn noch lange durch die Wüste führte. Wir sind nicht allein. Gott geht mit uns. Er gibt uns Kraft. Darauf dürfen wir vertrauen.

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Acedia – Trägheit des Herzens

28. August 2010 2 Kommentare

Die Nacht ist vergangen, der Tag ist herbeigekommen. Lasst uns wachen und nüchtern sein und abtun, was uns träge macht …

Trägheit –

das ist der dunkle Mantel der Depression

die unheimliche Last eines Burnout

ein lähmendes Gefühl, das wir nicht einfach abschütteln können.

Trägheit –

das ist aber auch die Bequemlichkeit,

lieber nichts als etwas Falsches zu tun;

das resignative sich abfinden mit dem vermeintlichen Schicksal,

die Angst vor der Verantwortung,

die Weigerung, sich einzulassen,

Konflikte, Gemeinschaft, Kommunikation zuzulassen.

Diese Trägheit ist die Undankbarkeit gegenüber unserem Schöpfer –

die Undankbarkeit, die Möglichkeiten zu nutzen, die er uns gegeben hat.

Ein Merkmal des Trägen ist die Gleichgültigkeit.

Denken sie nur an die Geschichte von Jona,

der vor dem Auftrag Gottes flieht, weil er keine Scherereien möchte

und ihm das Schicksal der Menschen in Ninive letztlich egal ist.

Wie oft heisst es heute: das geht mich nichts an;

sollen doch andere schauen; da bin ich nicht zuständig;

die haben es nicht besser verdient; da kann man eh nichts machen. Steckt der träge Jona nicht auch in uns?

Das Gegenteil von Trägheit ist die Tapferkeit – der Mut zum Leben, hellwach zu sein und abzuschütteln, was uns träge macht.

Darum: neugierig bleiben, achtsam,

bereit sich einzulassen,

etwas zu erwarten,

wahrzunehmen,

zu staunen.

Damit die Trägheit weicht,

das bleierne Gewicht der Resignation,

und Türen sich öffnen.

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Gula – Völlerei/Masslosigkeit

»Überflüssige Dinge machen das Leben überflüssig. « (Pasolini)

Wir sind von Reizen und Informationen überflutet

und wollen immer mehr.

Müssen wir alles tun, was wir können?

Oder wird es eher Zeit zu fragen, was wir nicht tun dürfen.

Freiheit finden wir ja nicht darin,

dass wir alles jetzt und sofort bekommen.

Wir spüren, dass diese Subito-Mentalität uns nicht erfüllt,

dass das ein Teufelskreis ist, bei dem es nie ein „Genug“ gibt.

Es ist Zeit, dass wir uns fragen,

was wir wirklich nötig haben.

So wie Jesus in der Versuchungsgeschichte.

Er hat die Versuchung der Sattheit ausgeschlagen,

die Versuchung, sich auf Wunder zu verlassen

und damit Gott zu versuchen

und die Versuchung der grenzenlosen Macht.

Er wusste darum, dass ein Mensch nur glücklich und erfüllt leben kann, wenn er um das rechte Mass weiss.

Für ihn bedeutete das, sich ganz Gott anzuvertrauen,

von dem zu leben, was Gott uns schenkt.

Wenn wir die Dinge aus Gottes Hand annehmen,

dann erfüllen sie uns mit Dankbarkeit,

dann gewinnen sie für uns an Wert.

Und was einen Wert für uns hat,

das können wir geniessen statt es einfach achtlos zu verbrauchen.

So können wir den Dingen ihren Wert zurückgeben,

sie achtsam und bewusst geniessen.

Das rechte Mass finden, die Bewusstheit und Achtsamkeit für das,

was wir haben und was wir brauchen.

Und auch für das, was unserer Erde, unseren Mitmenschen und unseren Nachkommen gut tut.

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Luxuria – Wollust

Sexualität, Begehren, Zärtlichkeit sind Gaben Gottes.

Das ist das erste, was in der Kirche zu diesem Thema gesagt werden sollte.

Wo Sexualität aber zur Ware wird,

aus Intimität Eroberung,

aus Zärtlichkeit Befriedigung

da schwindet der Raum

für das Spiel von Verhüllen und Enthüllen,

von Sehnsucht, Warten und Erfüllung.

Im biblischen Hohelied finden wir ein wunderbares Stück – sehr behutsamer und zarter – erotischer Literatur. Geliebter und Geliebte umgarnen und verführen einander mit zärtlichen Worten.

Hoheslied 7,2-8,4

2 Wie schön sind deine Füsse in den Sandalen, du Fürstentochter!
Die Rundungen deiner Schenkel sind wie Geschmeide,
ein Werk von Künstlerhänden.

3 Dein Schoss ist eine runde Schale,
an Mischwein soll es nicht fehlen!
Dein Bauch ist ein Weizenhaufen,
von Lotosblumen umsäumt.

4 Deine beiden Brüste sind wie zwei Kitze,
Zwillinge einer Gazelle.

5 Dein Hals ist wie der Elfenbeinturm.
Deine Augen sind die Teiche bei Cheschbon,
am Tor von Bat-Rabbim.
Deine Nase ist wie der Libanonturm,
der nach Damaskus schaut.

6 Dein Haupt ragt auf wie der Karmel,
und das Haar deines Hauptes ist wie Purpur,
ein König wird von den Locken gefangen.
7 Wie schön du bist und wie anziehend!
Liebe, voller Wollust!

8 Dein Wuchs gleicht einer Palme
und deine Brüste Trauben.
9 Ich sprach: Ich will die Palme besteigen,
will greifen nach ihren Rispen,
und deine Brüste sollen sein
wie die Trauben des Weinstocks
und der Duft deines Atems wie Äpfel,
10 und dein Gaumen wie der köstlichste Wein,
sanft rinnt er bei meinen Liebkosungen,
benetzt die Lippen der Schlummernden.

11 Ich gehöre meinem Geliebten,
und sein Verlangen steht nach mir.

12 Komm, mein Geliebter,
lass uns hinausgehen aufs Feld,
bei den Hennasträuchern die Nacht verbringen.
13 Früh wollen wir uns aufmachen zu den Weinbergen,
wollen sehen, ob der Weinstock getrieben hat,
die Knospen aufgesprungen,
die Granatbäume erblüht sind.
Dort will ich dir meine Liebe schenken!

14 Die Liebesäpfel duften,
und an unseren Türen gibt es alle köstlichen Früchte,
neue wie alte.
Dir habe ich sie aufbewahrt, mein Geliebter.

Fände ich dich draussen, so küsste ich dich,
und niemand dürfte mich verachten.
2 Ich führte dich, brächte dich
ins Haus meiner Mutter, die mich lehrte.
Vom Würzwein gäbe ich dir zu trinken,
von meinem Granatapfelmost.

3 Seine Linke liegt unter meinem Haupt,
und seine Rechte umarmt mich.

4 Ich beschwöre euch,
ihr Töchter Jerusalems:
Weckt nicht, stört nicht
die Liebe, solange die Lust währt!

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Ira – Zorn

22. August 2010 1 Kommentar

Gottes Zorn entbrennt angesichts der Untreue seines Volkes

Mose gerät in Zorn beim Anblick des goldenen Kalbs

und zerschmettert die Gesetzestafeln.

Die Propheten werden zornig über die Ungerechtigkeit und Gewalt der Mächtigen.

Jesus stösst im Zorn die Tische der Händler im Tempel um.

Zorn ist Leidenschaft

Berührbarkeit

Empörung über das Unrecht

Mut zur Wahrheit.

Zorn ist besser als Gleichgültigkeit.

Zorn ist aber auch eine zerstörerische Leidenschaft.

Wehe dem, der sich von seinem Zorn beherrschen lässt.

Wehe dem, dessen Zorn keine Grenzen kennt.

Der verletzt andere und wird selber entstellt.

Der verliert das Mass und bricht Brücken ab,

statt Brücken zu bauen.

„Versöhnt euch wieder

und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.“ (Eph 4,26)

Nicht: Werdet ja niemals zornig.

Wer seine Wut immer nur hinunterschluckt,

der wird irgendwann krank.

Wir dürfen unsere Wut auch zeigen,

nicht verzweifeln, wenn sie uns hin und wieder packt.

Aber nicht zulassen, dass sie uns beherrscht,

versuchen, immer wieder Frieden zu schliessen,

bevor der Tag zu Ende ist.

„Versöhnt euch wieder

und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.“ (Eph 4,26)

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Invidia – Neid

20. August 2010 1 Kommentar

Neid frisst die Seele auf. 

Wer neidisch auf die anderen schaut, 

dem bleibt das eigene verborgen. 

Wer nicht herauskommt aus dem ewigen Messen und Vergleichen, 

wer immer nur sieht, 

was die anderen mehr haben, besser können, leichter erreichen, 

der wird unfähig, das wahrzunehmen und wertzuschätzen, 

was er selber hat. 

Die Freude an dem was ist und was ich habe und kann, 

die Dankbarkeit unserem Schöpfer gegenüber 

und die Fähigkeit, das ruhen zu lassen, 

was wir nun einmal nicht ändern können – 

das ist das beste Gegengift gegen den Neid. 

Dann können wir sogar dem anderen ohne jeden Neid gönnen, 

was er hat und kann und uns mit ihm freuen, 

so wie wir uns an unseren Fähigkeiten, Möglichkeiten und Glücksmomenten freuen. 

Wunderbar hat das der Dichter Matthias Claudius ausgedrückt in einem Lied mit dem Titel „täglich zu singen“: 

Ich danke Gott und freue mich
Wie’s Kind zur Weihnachtsgabe,
Dass ich bin, bin! Und dass ich dich,

Schön menschlich Antlitz! habe,

 

Dass ich die Sonne, Berg und Meer
Und Laub und Gras kann sehen
Und abends unterm Sternenheer
Und lieben Monde gehen,

Ich danke Gott mit Saitenspiel,
Dass ich kein König worden;
Ich wär geschmeichelt worden viel
Und wär vielleicht verdorben.

Auch bet ich ihn von Herzen an,
Dass ich auf dieser Erde
Nicht bin ein großer reicher Mann
Und auch wohl keiner werde.

Denn Ehr und Reichtum treibt und bläht,
Hat mancherlei Gefahren,
Und vielen hat’s das Herz verdreht,
Die weiland wacker waren.

Gott gebe mir nur jeden Tag,
So viel ich darf, zum Leben.
Er gibt’s dem Sperling auf dem Dach;
Wie sollt er’s mir nicht geben!

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Avaritia – Geiz und Habgier

18. August 2010 1 Kommentar

»Ein geiziges Auge trocknet die Seele aus« (Jesus Sirach (14,9)

Der Geiz zerstört die Freiheit und das Lachen.

Ein geiziger Mensch kann nicht geniessen.

Er muss ja sammeln, aufbewahren, horten und zurückhalten.

Er ist niemals ein Heutiger, der Gott danken kann für das Schöne,

für den Genuss des Weins, der Freundschaft und der Liebe.

Alles möchte er festhalten, bewahren, sichern.

Am liebsten würde der Geizige noch die Sonnenaufgänge trocknen

und für die Zukunft bewahren.

Er hat Angst zu lieben und Angst zu sterben.

Lieben und Sterben sind die stärksten Formen,

in denen Menschen sich hergeben und aus der eigenen Hand geben. Geiz aber fesselt und erstickt.

Geiz macht ängstlich.

Haben oder Sein –

was bestimmt unser Leben?

Wie schön ist ein Mensch,

der um »Geld, Gut und Ehr« nicht viel gibt;

ein freier Mensch

mit einem freien Blick und einem weiten Herzen.

Atmen können heisst leben können.

Leben kann, wer sich nicht dazu verdammt,

ständig zu sammeln und zu horten.

„Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.“ (Mt 6,26-29)

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