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Superbia – Stolz

Wie schön, wenn jemand sagt:

Ich bin stolz auf dich.

Wie gut, wenn ich spüre,

dass ich etwas erreicht habe.

Wie beglückend die Freude

an einer besonderen Leistung.

Hochmut kommt vor dem Fall

sagt der Volksmund.

Wer sich überlegen fühlt

wird unfähig zur Gemeinschaft.

Wer sich nur auf sich selbst verlässt

wird einsam

und ist verlassen in Zeiten der Schwäche.

Niemand ist sich selbst genug.

Ich bin allein bei mir selbst nicht gut aufgehoben.

Ich brauche die anderen, die mich liebevoll ansehen.

Und ich brauche Gottes liebevollen Blick,

seine Güte, seine Vergebung und auch sein Zutrauen in mich.

Wir sind aufgehoben in anderen Augen als den eigenen,

in den Augen Gottes,

aber auch in den Augen unserer Freunde

und der Menschen, die uns lieben.

Damit sind wir befreit vom Zwang,

uns selber zu bergen und uns selber zu genügen.

Das ist der Grund von Freiheit und Lebensheiterkeit.

Leben –

nicht in falscher Bescheidenheit

aber aus Dankbarkeit

weil ich mein Leben verdanke

und mich von Herzen daran freuen darf.

Kategorien:Theologie Schlagwörter: , ,
  1. Rosmarie
    29. August 2010 um 15:53

    Lieber Bernd,
    danke für Deine wertvollen Gedanken !
    Auch ich darf es erleben: Dankbarkeit schützt vor Hochmut und Stolz.
    Ihm verdanke ich letztlich Alles wies war und wie es jetzt ist.
    Er hält mich am Leben,schenkt mir den Atem,und das Vertrauen den Weg weiter zu gehen.

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