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Stille

 

Stille ermöglicht uns Grenzerfahrungen. Sie führt uns über die Grenzen des Egos zum Selbst.

Stille ist nicht Einsamkeit, sondern ein Wegweiser nach innen zur Essenz des Seins, ein Wegweiser in eine mit dem Intellekt nicht fassbare, noch viel grössere Stille hinein.

In uns hineinzuhören, uns auch auf uns zu besinnen, gewährt auch den Respekt vor dem Anderen. Darin liegt für mich die ganz grosse Faszination der christlichen Botschaft.

Die Intimität von Stille weist auf die mögliche Nähe mit unserer Umgebung hin.
Das bedarf der Hingabe und Demut, Hingabe an mein Leben und Demut vor meiner Umwelt.

Stille ist ein Wunder, das es zu entdecken gilt. Jeden Tag aufs Neue.
Erst wenn wir still sind, sind wir bereit, Grösseres zu erleben.

Franz Welser-Möst

Die Zitate stammen aus einer Predigt, die der Dirigent Franz Welser-Möst im November 2008 in der Evanglischen Kirche in Vaduz gehalten hat und die im Band „Ortswechsel. Vaduzer Predigten 1997-2008“, hg. v. André und Karin Ritter, veröffentlicht wurde.

Kategorien:Mystik, Stille Schlagwörter: , , , ,
  1. Rosmarie
    11. September 2010 um 10:32

    Stille kann nur werden wenn ich mich entschlossen von den Geschäftigkeiten des Alltags abwende und ihr Raum gebe, damit ich die Melodie meines Herzens wieder hören kann.

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