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Gegenvorschlag (von Franz Hohler)

Gegenvorschlag

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 121 Abs. 3-5 (neu)

I                               

3             Im Wissen darum, dass ohne sie            

a.           weder Häuser, Strassen noch Tunnels gebaut würden,

b.            weder Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Hotels und Restaurants betrieben würden,

c.            weder Abfall, Reinigung, Verkehr und Informatik bewältigt würden,     

                bedankt sich die Eidgenossenschaft bei allen Ausländerinnen und Ausländern, die hier arbeiten. Sie gibt ihrer Freude darüber Ausdruck, dass sie mit ihrer Tätigkeit das Leben in unserm Lande ermöglichen und heisst sie als Teilnehmer dieses Lebens willkommen.             

4             Sie hofft, dass es ihnen gelingt, sich mit den hiesigen Gebräuchen vertraut zu machen, ohne dass sie ihre Herkunft verleugnen müssen.

5             Sollten sie straffällig werden, unterliegen sie denselben gesetzlichen Bestimmungen wie die Schweizer Bürgerinnen und Bürger.

II                             

 Übergangsbestimmungen:

Dieser Gegenvorschlag bedarf nicht der Volksabstimmung. Er tritt für jedermann vom Moment an in Kraft, da er dessen Richtigkeit erkannt hat.               

von Franz Hohler

  1. murillo lipp brigitta
    24. November 2010 um 16:11

    sehr geehrter herr hohler,
    ihr GEGENVORSCHLAG ist preiswürdig !!! unübertrefflich !!
    Vor allem möchte ich ihnen dafür aus ganzen Herzen danken,denn es ist das bisher beste was ich zu Thema Ausländer – GASTARBEITER gelesen bzw.gehört habe. Ich kam 1959, dh.vor 51 Jahren in die Schweiz,mein Gatte 3 Jahre später. Wir haben beide zusammen 76 Jahre bei derselben Firma gearbeitet, sind jetzt pensionierte
    „GASTARBEITER“.
    Wir alten gastarbeiter hatten NIE so eine gute Aufnahme,wie es die jetzigen haben,wir MUSSTEN uns integrieren,ohne sprachschule etc.Wir besassen nie die frechheit zu fordern ,wir gaben unser Bestes und sind noch hier,da wir HIER
    unsere Kinder und Enkel haben die alle Schweizerbürger sind, auch wenn wir es in der heimat im bezug finanziellem ein anderes auskommen hätten. Doch nein,die Schweiz gab uns die Möglichkeit zu arbeiten,bis 1968 und 1972 die initiativen gegen uns
    kamen. Da bekam das Dasein schon seinen Knacks. Na ja sie kennen das ganze .
    Auf jeden Fall nochmals unser grösstes Danke!!
    Rafael u. Brigitta Murillo Lipp,4053 Basel, A.Bischoffsr. 3

  1. 1. Dezember 2010 um 16:07

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