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Weihnachten


Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926

Kategorien:Weihnachten Schlagwörter: ,
  1. 31. Dezember 2010 um 16:36

    lieber bernd, ich hoffe du hattest schöne weihnachten. dieses gedicht ist so wunderbar. der herr rilke trifft mich mit nahezu hundertprozentiger garantie immer mittig ins herz :). herzliche grüsse an dich,
    giannina

    • 31. Dezember 2010 um 16:52

      Danke Giannina,

      natürlich hoffe ich auch für Dich, dass all die guten Weihnachtswünsche nicht ohne Wirkung geblieben sind.

      Herzlich

      Bernd

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