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E-Mails über den Glauben

Eine interessante Rezension ist auf FAZ.net zu lesen. Besprochen wird das Buch „Weißt du, was ich glaube, Paps?“ von Lilian und Richard Kähler. Es ist der E-Mail-Dialog eines längst aus der Kirche ausgetretenen Vaters mit seiner 18-jährigen Tochter. Als die Tochter nebenbei bemerkt, dass sie ja nicht an Gott glaubt, bewirkt dies beim Vater , dass er darüber nachdenkt, was Glauben ihm bedeutet und beginnt, mit ihr via Mail über Gott, Religion und Glauben zu sprechen.

In ihren sehr unterschiedlichen Zugängen zum Glauben und zur Religion scheinen Lilian und Richard Kähler nicht untypisch zu sein für unsere Gegenwart. Während er sich offenbar eine pantheistische Spiritualität zusammenbastelt, beharrt die Tochter darauf, dass sich der passende Glaube schon einstellen wird, wenn sie ihn denn brauchen sollte und dass sie im Moment nur die Liebe brauche.

Bedenkenswert ist aber auch das Fazit des Rezensenten: „Den Eigenwert des Religiösen verfehlen die Bricolage des Vaters und das Konsumentendenken der Tochter allerdings gleichermaßen. Unzugänglich bleibt beiden sowohl das Bild des richtenden Gottes als auch das Bewusstsein jener Würde, die aus dem Dienst an einem Höheren erwächst. Diese Lektüre lässt keinen Zweifel: Wem die Bereitschaft zum Dienen fehlt, dem hilft auch das Glaubenwollen nicht; religiös wird er nicht mehr werden.“

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