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Gula – Völlerei/Masslosigkeit

»Überflüssige Dinge machen das Leben überflüssig. « (Pasolini)

Wir sind von Reizen und Informationen überflutet

und wollen immer mehr.

Müssen wir alles tun, was wir können?

Oder wird es eher Zeit zu fragen, was wir nicht tun dürfen.

Freiheit finden wir ja nicht darin,

dass wir alles jetzt und sofort bekommen.

Wir spüren, dass diese Subito-Mentalität uns nicht erfüllt,

dass das ein Teufelskreis ist, bei dem es nie ein „Genug“ gibt.

Es ist Zeit, dass wir uns fragen,

was wir wirklich nötig haben.

So wie Jesus in der Versuchungsgeschichte.

Er hat die Versuchung der Sattheit ausgeschlagen,

die Versuchung, sich auf Wunder zu verlassen

und damit Gott zu versuchen

und die Versuchung der grenzenlosen Macht.

Er wusste darum, dass ein Mensch nur glücklich und erfüllt leben kann, wenn er um das rechte Mass weiss.

Für ihn bedeutete das, sich ganz Gott anzuvertrauen,

von dem zu leben, was Gott uns schenkt.

Wenn wir die Dinge aus Gottes Hand annehmen,

dann erfüllen sie uns mit Dankbarkeit,

dann gewinnen sie für uns an Wert.

Und was einen Wert für uns hat,

das können wir geniessen statt es einfach achtlos zu verbrauchen.

So können wir den Dingen ihren Wert zurückgeben,

sie achtsam und bewusst geniessen.

Das rechte Mass finden, die Bewusstheit und Achtsamkeit für das,

was wir haben und was wir brauchen.

Und auch für das, was unserer Erde, unseren Mitmenschen und unseren Nachkommen gut tut.

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